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Studien und Analysen

See Most im Nordböhmischen Becken
See Most im Nordböhmischen Becken  © Martin Kabrna R – Princip MOST

Zu den Studien und Analysen zählen vor allem Untersuchungen, die den Einfluss von (neuen) Bergbauaktivitäten auf die Wasserqualität und -quantität sowie die langfristige Entwicklung der Wasserqualität bewerten. Dies soll zur Diskussion und zum Verständnis beitragen, nachhaltigen Bergbau im Projektgebiet betreiben zu können. 

Untersuchung der bestehenden hydrologischen und hydrochemischen Situation im Nordböhmischen Braunkohlenbecken aus Sicht der Flutung der Bergbaurestlöcher

Bearbeitung: Ústecký Kraj

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine langfristig nachhaltige Wassergüte der Bergbaufolgeseen, ist die Sicherung ausreichender Kapazitäten von qualitativ hochwertigem Wasser für deren Flutung. Unlängst wurde die Flutung der ehemaligen Tagebau Chabařovice und Ležáky abgeschlossen. Die ursprüngliche Befürchtung hinsichtlich der Versauerung der Bergbaufolgeseen, auf Grund einer unzureichenden Abtrennung des Grubenwassers aus dem Altbergbau wurde nicht bestätigt. Ein ernsthafteres Problem wird die Gefährdung durch Eutrophierung und Versalzung der Seen sein.

In Zukunft wird mit der Flutung weiterer Tagebaue gerechnet, alles in Regie der privaten Kohlebetriebe. Nach der Flutung sollen fast 4.000 ha Wasserflächen entstehen und damit das Landschaftsbild des Bezirks Ústecký kraj wesentlich verändert.

Das Ziel des Teilprojektes ist es, die hydrologischen und hydrochemischen Bedingungen in den Einzugsgebieten der künftigen Bergbaufolgeseen im Nordböhmischen Braunkohlenbecken gründlich zu bewerten. Des Weiteren werden die Erkenntnisse hinsichtlich der Qualität der potentiellen Quellen des Flutungswassers vervollständigt.

Für den Fluss Ohře (Eger) ist die Aufrechterhaltung der Mindestdurchflüsse unter dem Wasserwerk Nechranice mit dem Volumen 8 m3/s wichtig. Für mögliche Entnahmen für die Flutung von Tagebaurestlöchern können maximal ca. 1,5 m3/s bereitgestellt werden.

Aus den ersten Voraussetzungen in den Sanierungs-und Rekultivierungsplänen, die von den Bergbauunternehmen erstellt werden, resultiert, dass die Rekultivierung durch Flutung der Restlöcher auf dem betroffenen Gebiet 39 Jahre dauern wird und ca. 119 Millionen m3 Wasser erfordert.

Bewertung der bestehenden Konzepte für die hydrische Rekultivierung im Nordböhmischen Braunkohlenbecken aus Sicht der Optimierung der wasserwirtschaftlichen Lösung

Bearbeitung: Ústecký Kraj

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine langfristig nachhaltige Wassergüte der Bergbaufolgeseen, ist die Sicherung ausreichender Kapazitäten von qualitativ hochwertigem Wasser für deren Flutung. Unlängst wurde die Flutung der ehemaligen Tagebau Chabařovice und Ležáky abgeschlossen. Die ursprüngliche Befürchtung hinsichtlich der Versauerung der Bergbaufolgeseen, auf Grund einer unzureichenden Abtrennung des Grubenwassers aus dem Altbergbau wurde nicht bestätigt. Ein ernsthafteres Problem wird die Gefährdung durch Eutrophierung und Versalzung der Seen sein.

In Zukunft wird mit der Flutung weiterer Tagebaue gerechnet, alles in Regie der privaten Kohlebetriebe. Nach der Flutung sollen fast 4.000 ha Wasserflächen entstehen und damit das Landschaftsbild des Bezirks Ústecký kraj wesentlich verändert.

In diesem Teilprojekt werden die bisherigen Erfahrungen in Zusammenhang mit der Flutung und im Hinblick auf die künftigen Flutungsvorhaben ausgewertet und die bestehenden Flutungspläne hinsichtlich einer möglichen Optimierung beurteilt.

Unter Voraussetzung der Gültigkeit der anvisierten Termine für die Stilllegung der Braunkohleförderung in einzelnen Gruben (Tagebauen) sollte die Flutung der Restlöcher mit dem See ČSA (2026-2042) beginnen, folgen sollte der See Libouš (2041-2052) und danach die Seen Vršany (2058-2060/62) und Bílina (2058-2077). Die Verfügbarkeit der in Frage kommenden Wasserquellen für die Flutung ist ausreichend, jedoch in Zusammenhang mit der Beendung der Flutung der einzelnen Seen wird die Verfügbarkeit einigermaßen abnehmen, Teilmengen des Wassers werden dauerhaft in die gefluteten Seen umgeleitet.

Bewertung der langfristigen Entwicklung im Bereich der Wasserqualität in den Bergbaurestlöchern im Nordböhmischen Braunkohlenbecken

Bearbeitung: Ústecký Kraj

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine langfristig nachhaltige Wassergüte der Bergbaufolgeseen, ist die Sicherung ausreichender Kapazitäten von qualitativ hochwertigem Wasser für deren Flutung. Unlängst wurde die Flutung der ehemaligen Tagebau Chabařovice und Ležáky abgeschlossen. Die ursprüngliche Befürchtung hinsichtlich der Versauerung der Bergbaufolgeseen, auf Grund einer unzureichenden Abtrennung des Grubenwassers aus dem Altbergbau wurde nicht bestätigt. Ein ernsthafteres Problem wird die Gefährdung durch Eutrophierung und Versalzung der Seen sein.

In Zukunft wird mit der Flutung weiterer Tagebaue gerechnet, alles in Regie der privaten Kohlebetriebe. Nach der Flutung sollen fast 4.000 ha Wasserflächen entstehen und damit das Landschaftsbild des Bezirks Ústecký kraj wesentlich verändert.

Ziel dieses Teilprojektes ist die Bewertung der langfristigen Entwicklung der Wasserbeschaffenheit in den Bergbaufolgeseen im Nordböhmischen Braunkohlenbecken.

Trotz der Tatsache, dass in den betrachteten Zuflüssen einige Werte einiger Parameter über dem Grenzwert lagen, behielt die Wassergüte in den betrachteten Seen überwiegend den oligotrophen Charakter mit dem Potenzial der Nutzung als Trinkwasserquelle.

Logos vom europäischen Förderprogramm, dem sächsisch-tschechischen Kooperationsprogramm und vom Projekt Vita-Min
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